Neuigkeiten aus unseren Projekten und Arbeiten vor Ort

Geschichten über die Menschen vor Ort, über die positiven Prozesse und die erfolgreichen Entwicklungen in Peru und Kenia. Hier erfahren Sie mehr über die alltäglichen kleinen Erfolge.

Diese Kinder suchen dringend Paten

Azumi

Die 11-jährige Azumi, Tochter von Dario und Reyna, ist die vierte von sechs Geschwistern. Sie wurde 2009 in San Juan geboren, einem kleinen Dschungeldorf, das direkt an unser Regenwaldschutzgebiet Mein Regenwald angrenzt.

Azumis größter Traum ist es, einmal einen Beruf zu erlernen, damit sie ihren Eltern helfen kann, ein etwas besseres Leben zu führen. Denn wie alle in San Juan sind auch Azumis Eltern Kaffeebauern, deren Armut immer größer wird. Denn Zwischenhändler und Konzerne sorgen dafür, dass der Kaffeepreis immer weiter fällt. Das bedroht das Überleben der Kaffeebauern im Regenwald und auch Azumi weiß kaum noch, ob sie nächstes Jahr noch zu Schule gehen können wird.

Doch im letzten halben Jahr wurde alles noch schlimmer. Bis dahin hatten Azumi und ihre Familie ein kleines Holzhaus in San Juan und ihre Mutter führte dort einen winzigen Dorfladen. Doch eines Nachts donnerte es auf einmal oben am Berg und dann raste auch schon eine riesige Schlammlawine auf das Dorf zu, die durch illegale Abholzung des Regenwaldes ausgelöst worden war. Azumi und ihre Angehörigen konnten sich gerade noch retten, aber sie verloren alles, was sie hatten. Bis heute haben die Menschen im Dorf Angst und Azumis Familie lebt in einer Notunterkunft.

Seit März wurde dann alles noch schlimmer. Die Corona-Pandemie versetzt die Menschen in Peru in Angst und Schrecken. Im ganzen Land herrscht eine strikte Ausgangssperre, die besonders die Armen trifft. Denn Azumis Familie hat keinerlei Rücklagen und ihre Situation wird immer schlimmer. Bevor sie auch noch hungern müssen, wollen wir Azumi in unser Patenprogramm aufnehmen, damit sie unsere Corona-Nothilfeversorgung bekommen kann. Wenn wir jetzt einen Paten oder eine Patin für die Kleiner finden, dann bekommt Azumi die Chance, in Würde zu Leben und ihre Träume zu verwirklichen.

Schreiben Sie uns, wenn Sie Pate oder Patin werden möchten: info@chance-international.org

Anyeli

Anyeli ist ein bezauberndes 9-jähriges Mädchen aus dem peruanischen Dschungel in der Nähe unseres Mein Regenwald-Projekts, das manchmal traurig und abwesend wirkt. Sie hat eine 12-jährige Schwester, mit der sie bei ihrem Vater Roman, seiner 19-jährigen Freundin und ihrem erst wenige Monate alten Kind, lebt. Der Vater der beiden Schwestern begann eine neue Beziehung, nachdem Anyelis Mutter ihre Töchter und ihren Mann von heute auf morgen sitzen ließ. Damals ging sie fort und Anyeli hat nie wieder von ihrer Mutter gehört. Das macht Anyeli bis heute sehr traurig.  
Anyeli erzählt uns, dass sie in der Schule sehr gern Mathe macht. Ihr größter Traum ist es, Ärztin zu werden und ihrer kranken Großmutter zu helfen. Dieser Wunsch ist auch durch die Corona-Pandemie noch größer geworden. Die ganze Familie lebt in einem kleinen, angemieteten Zimmer in einer Holzbaracke in dem Dorf San Juan. Die Armut ist groß, denn der Vater ist nur Tagelöhner und verdingt sich zu einem Hungerlohn auf den Feldern anderer. Noch schlimmer wurde die Situation, als die kleine eigene Behausung der Familie Ende 2019 von einem durch illegale Rodungen im Regenwald ausgelösten Erdrutsch zerstört wurde. 
Anyeli macht sich wegen der Corona-Pandemie große Sorgen, denn sie kann nicht mehr zur Schule gehen und sie hat Angst, keinen Abschluss zu bekommen. Außerdem nimmt sie die immer schlimmer werdende Armut der Familie bewusst wahr und sorgt sich um ihre Mutter, von der sie nicht weiß, wo diese sich jetzt aufhält. Anyeli braucht nicht nur dringend seelsorgerliche Begleitung, sondern auch akute Nothilfe in der aktuellen Coronakrise. Um Anyeli in ihrer schwierigen Situation zu helfen, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine.

Schreiben Sie uns, wenn Sie Pate oder Patin werden möchten: info@chance-international.org

Yesely

Yesely wurde 2009 geboren und wirkt oft unruhig. Sie ist die Tochter von Macario und Noemi, mit denen sie im Bergdorf San Juan lebt. Beide Eltern haben viel Schlimmes mitgemacht, als sie auf der Flucht vor dem Terrorismus aus den Anden in den Regenwald umsiedelten. Die Familie lebt in großer Armut. Das Wenige, das sie auf ihrem kleinen Feld im Dschungel erwirtschaften reicht kaum zum Überleben. Deshalb verdingen sich Yeselys Eltern auf den Feldern anderer. Doch selbst dieses winzige Einkommen ist jetzt weggebrochen, da sie wegen der Coronakrise ihr Dorf nicht mehr verlassen dürfen. Dadurch ist die Not noch größer geworden.
Yesely ist 10 Jahre alt und kümmert sich jeden Tag um ihren 4 Jahre alten Bruder. Machmal hilft Yesely ihrem Opa auf seinem kleinen Kaffeefeld, doch immer öfter wirkt ihr Opa verzweifelt, weil die Kaffepreise in den letzten Jahren so gefallen sind, dass die Armut der Kaffeebauern unerträglich wird. Zu Hause hilft Yesely beim Kochen und Saubermachen. In der Schule hat Yesely Probleme mit Mathe, eine Rechtschreib- und Leseschwäche sowie Konzentrationsprobleme. Das macht ihren Alltag schwierig. Den Eltern fällt es auf Grund ihrer eigenen schlimmen Lage sehr schwer, sich in Yeselys Lage zu versetzen. Häufig schimpfen sie, dass Yesely bessere Noten haben sollte und fleißiger sein sollte, aber das macht Yeselys Lage im Grunde nur noch schwieriger.
Yesely und ihre Familie brauchen deshalb dringend unsere liebevolle und professionelle Begleitung. Außerdem würden wir dieser Not leidenden Familie gern in dieser schwierigen Zeit helfen, damit sie in der Coronakrise nicht hungern müssen. Deshalb möchten wir ihnen gern unser Corona-Überlebenspaket überreichen, doch das geht nur, wenn wir möglichst bald eine Patin oder einen Paten für die Kleine finden.

Schreiben Sie uns, wenn Sie Pate oder Patin werden möchten: info@chance-international.org

Als Pate oder Patin kannst du das Leben dieser Kinder verändern!

Eine Patenschaft ist ab einer monatlichen, steuerlich absetzbaren Spende von 35 Euro möglich und verändert das ganze Leben des Kindes und seiner Familie. Als Pate bekommen Sie eine Urkunde und zweimal im Jahr einen Gruß Ihres Patenkindes.

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