Neuigkeiten aus unseren Projekten und Arbeiten vor Ort

Geschichten über die Menschen vor Ort, über die positiven Prozesse und die erfolgreichen Entwicklungen in Peru und Kenia. Hier erfahren Sie mehr über die alltäglichen kleinen Erfolge.

Diese Kinder suchen dringend einen Paten

In Peru und Kenia herrschen strenge Beschränkungen des Alltags. Das bedeutet für die Ärmsten der Armen oft Hunger, weil ihnen die Lebensmittel schon bald ausgehen, wenn sie nicht jeden Tag zumindest ein klein wenig verdienen können. Um diesen besonders schwer von der Krise betroffenen Kindern den Hunger zu ersparen, suchen wir jetzt dringend Paten und Patinnen für sie, denn nur so können wir sie in der Corona-Krise mit dem Überlebensnotwendigen versorgen.

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ROMPAS NDILAI

Rompas (7 Jahre) versucht, meist fröhlich zu sein und hat eine großartige Persönlichkeit. Er ist ein bescheidener, sozialer Junge. Er besucht die Ilturisho-Grundschule, wo er in die 2. Klasse geht und hoffentlich nächstes Jahr  für die nationalen Prüfungen in die 3. Klasse kommen wird. Rompas lebt bei seiner Mutter Ntua Ndilai und seinem Vater Ledinat Ndilai. Sie zu viele Kinder, um ihnen auch nur ansatzweise ein gesichertes Grundauskommen zu ermöglichen. Insgesamt haben sie 10 Kinder – 6 Jungen und 4 Mädchen. Der Vater ist as traditioneller Maasai aber noch mit 3 weiteren Frauen verheiratet, so dass die Familie riesig ist und alle in extremer Armut leben müssen. Die Frauen haben insgesamt 24 Kinder. Alle diese Kinder wollen eine Ausbildung, sie wollen Essen und Medikamente, und nur ein Vater hat die Verantwortung, sich um sie zu kümmern. Die Familie lebt von der Viehzucht, um Nahrung, Unterkunft und Bildung für ihre Kinder zu bekommen. In den letzten vier Jahren gab es aber eine schreckliche Dürre, in der fast alle Tiere der Familie verendet sind oder notgeschlachtet werden mussten. Insgesamt verlor die Familie 150 und hatte zu beginn der Corona-Pandemie nur noch 20 Kühe. Seitdem ist die Wirtschaft in Kenia ins Straucheln geraten und die Armen werden immer ärmer. Arbeit gibt es keine mehr im Maasai-Land, weil keine Toruisten mehr kommen und die wenigen Kühe reichen nicht, als dass die Großfamilie von ihnen leben könnte. Ihre Lebenssituation ist prekär. Zur Zeit kommt ihr einziges Einkommen aus dem dorfeigenen Naturschutzgebiet, in dem sie einige Hektar besitzen, doch auch das ist katastrophal wenig. Damit Rompas die Pandemie überstehen und wieder zur Schule gehen kann, wenn die Lage sich normalisiert, suchen wir schon jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für den Kleinen.

AT-220-YU 
Cristian Santos Machari

Cristian ist 6 Jahre alt und lebt mit seinen Eltern Crisol Santos Huancho und Rosalina Machari Quinchuya in der indigenen Gemeinschaft Yuncullmas in einer kleinen Holzhütte am Waldrand. Cristian erzählt uns, dass in der Regenzeit die starken Regenfälle in ihre kleine Hütte eindringen und eine Menge Feuchtigkeit und Kälte mit sich bringen. Seine Familie hat nicht die nötigen Mittel, um ein besseres Dach bauen zu können, so dass sie sich gerade mal ein paar Plastikplanen leisten können. Weil die Armut durch die Corona-Pandemie überall im Dorf noch zugenommen hat, unterstützt Cristian seine Mutter und seine beiden großen Brüder beim Anbau von Maniok, Kochbananen und Bohnen; umso mehr, seit seine Eltern wegen der COVID-19 Pandemie nicht mehr als Tagelöhner arbeiten gehen können, weshalb sie gezwungen sind. Die Familie überlebt mit dem, was sie selbst anbauen. Cristian ist ein sehr schüchterner Junge. Er spricht nicht gerne Spanisch und hat Angst, in die Schule zu gehen, weil seine Mitschüler ihn hänseln, weil er immer die Yanesha-Sprache spricht. Cristian ist in der ersten Klasse der Grundschule und hat Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben, deshalb unterrichtet ihn seine Mutter jeden Nachmittag. Cristian spricht nicht viel mit seinem Vater, da dieser nicht oft zu Hause ist. Da es Cristian nicht leicht hat und die Pandemie sein Leben noch schwerer macht, möchten wir ihm gern helfen, damit er sich ausgewogen entwickeln kann. Deshalb suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für den Kleinen.

EN-0164
SUSANA NTINKAYIO KOOL

Obwohl Ntinkayio Kool elf Jahre alt ist, besucht sie erst die 2. Klasse der Nkoilale Grundschule. Ihre Familie wollte sie vorher nicht zur Schule schicken und durch die Pandemie hat sie so viel Unterricht verpasst. Ntinkayio ist ein bescheidenes, höfliches Mädchen, das sich eigentlich immer um die Schule Sorgen macht, weil die Familie einfach kein Geld für die Schulgebühren hat und die Kleine ständig mit der Angst lebt, nicht mehr weiter zur Schule gehen zu können. Heute lebt Ntinkayio allein mit ihrer Mutter und ihren fünf Brüdern und zwei Schwestern. Der Vater kam vor einigen Jahren ums Leben. Die Armut der Familie ist erdrückend. Oft gehen sie alle hungrig schlafen und meistens überlebt die Familie nur, weil die Mutter Nachbarn und Verwandte ständig um Hilfe bittet, was sehr schwierig. Durch die Pandemie ist die Armut noch schlimmer und das Betteln noch schwieriger geworden. Nur noch zwei Kinder gehen überhaupt noch zur Schule. Damit Ntinkayio weiterhin zur Schule gehen und sich ausgewogen entwickeln kann und damit wir der Familie gerade in diesen schwierigen Zeiten helfen können, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine.

AT-219-SPP 
Andry Nicool Rivera Arenas

Andry ist ein sehr fröhliches Mädchen, das 7 Jahre alt ist. Sie ist die Zweite von drei Geschwistern und lebt in dem indigenen Dorf San Pedro de Pichanaz mit ihren Eltern Elías Rivera Camaña und Mariaelena Arenas Jiménez. Andry hilft ihren Eltern, indem sie sich um ihre jüngere Schwester kümmert und ihre Mutter bei der Bewirtschaftung der Felder begleitet. Währenddessen geht ihr Vater arbeiten, er schneidet und poliert Holz in der Gegend und geht dabei das Risiko ein, sich mit dem COVID 19-Virus anzustecken. Davor hat Andry Angst. Derzeit besucht sie eigentlich die erste Klasse der Grundschule, hat aber die Schule direkt wieder abgebrochen, da sie Schwierigkeiten beim Aussprechen von Wörtern hat und die pandemiebedingten Einschränkungen ihr das Lernen noch mehr erschweren. Andrys Großmutter erzählt ihr immer Geschichten in der Yanesha-Sprache. Dabei hört sie ihrer Großmutter gerne zu, weil sie so das Sprechen besser lernt. Andry versteht nicht, warum sie nicht mehr zur Schule gehen und mit ihren Klassenkameraden spielen darf. Sie vermisst die Schule und will nicht zu Hause sein, wenn ihr Vater nach Hause kommt, weil er sie oft anschreit und sie nicht sprechen lässt. Denn sie lässt sich nicht unterkriegen und stellt trotz der Sprachprobleme stets viele Fragen. Damit Andry die Chance auf ein normales Leben bekommt, sich ausgewogen entwickeln und bald wieder zur Schule gehen kann, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine.

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SEREYA NJAPIT

Sereya Njapit (9 Jahre)  kommt aus einer besonders armen Familie. Ihr Vater hat als traditioneller Maasai zwei Frauen, das macht die Armut noch größer. Sereyas Mutter heißt Kanayia Njapit und ihr Vater ist Olepulung Njapit. Insgesamt hat sie neun Geschwister. Sereyas ist der einzige, der die große Familie ernährt, seine beiden Frauen sind arbeitslos. Wegen der Armut beschloss der Vater, dass drei Sereyas ältere Schwestern die Schule abbrechen mussten, um noch minderjährig zu heiraten. Sereya träumt deshalb davon, die Schule beenden zu können und nicht schon in ein paar Jahren verheiratet zu werden. Sereya wird von ihrem Vater ständig unter Druck gesetzt, dass er sie aus der Schule nimmt, wenn sie sich nicht bekommt. Das bereitet dem Mädchen großen Stress. Die Familie hat nur eine kleine Viehherde, die nicht zum Überleben reicht. Durch die Pandemie verdient der Vater nun noch viel weniger, obwohl er schon vorher nur einen Hungerlohn hatte. Um Sereyas Träume erfüllen zu können und dem Mädchen eine friedliche Entwicklung ohne Bedrohungen zu ermöglichen, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine.

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Yamile Kowen Potesta Luis

Yamile ist sechs Jahre alt und lebt in der indigenen Dorfgemeinschaft San Francisco de Pichanaz. Ihre Eltern, Lucy Luis Quinchuya und Fredy Potesta Shareva, bauen Maniok-Wurzeln und Bananen an. Gerade durchlebt Yamiles Familie eine besonders schwere Zeit, da ihre Eltern wegen der Pandemie und der Ansteckungsgefahr nicht als Tagelöhner in der Stadt arbeiten können. Daher müssen sie von dem leben, was sie auf ihrem kleinen Dschungelfeld anbauen. Yamile hilft ihrer Mutter fast täglich beim Wäsche waschen, wobei sie lange Zeit dem Wasser ausgesetzt ist, weshalb sie ständig erkältet ist. Yamile ist ein intelligentes Mädchen, sie ist gerne informiert über das, was geschieht, und fragt ihren Vater bei jeder Gelegenheit nach der Pandemie. Außerdem will sie wissen, warum die Corona-Krankheit die Leute im Dorf noch ärmer gemacht hat. Yamile liebt es, sich mit ihrer Mutter auf Yanesha zu unterhalten, da auf diese Weise keiner weiß, worüber sie reden. Da auch Yamile stark unter der pandemiebedingten Armut und den Schulschließungen leidet und ihre Eltern mit dieser schwierigen Situation überfordert sind, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine. Nur so kann sie die Begleitung und Unterstützung bekommen, die sie jetzt für eine ausgewogene Entwicklung so dringend benötigt.

EN-0166
LILASH NJAPIT

Lilash (8 Jahre) ist wirklich gut in der Schule, obwohl er aus schwierigen Verhältnissen kommt. Sein größter Traum ist es, einmal Arzt zu werden, denn in letzter Zeit reden alle von der Krankheit, die so gefährlich ist. Er lernt gern und spielt sehr gern Fußball. Lilash hat insgesamt 9 Vollgeschwister und 22 Halbgeschwister, weil sein Vater zwei Frauen hatte. Die ohnehin schwierige Situation der Familie hat sich durch die Pandemie noch verschlechtert. Vor einigen Jahren wurde Lilashs Vater von einem Kaffernbüffel getötet. Seither kämpfen die beiden Frauen ihre Kinder ums Überleben. Von gierigen Verwandten wurde der riesigen Familie nach dem Tod des Vaters auch noch Land und Vieh gestohlen und auch die Beziehungen der beiden Frauen ist sehr schlecht. Jeden Tag gibt es Konflikte und Spannungen um das wenige Essen. Manchmal werden nicht alle Kinder satt. All das ist so schwierig, dass man auch Lilash die Anspannung anmerkt. Um ihm und seiner Familie helfen zu können und damit Lilashs Träume wahr werden können, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für den Kleinen. Ohne Hilfe von außen steht es nicht gut um seien Entwicklung.

AT-217-SFP 
Tiago Samir Medina Francis

Tiago ist sechs Jahre alt und lebt in der indigenen Dorfgemeinschaft San Francisco de Pichanaz. Seine Eltern heißen William Medina Vargas und Elestina Francis Ignacio. Die Familie durchlebt im Moment eine sehr schwierige Zeit, da sich der Vater in Lima befindet, aber wegen der neuen Covid-Beschränkungen nicht mehr seiner Arbeit als Taxifahrer nachgehen kann. Aufgrund dessen kann er seiner Familie im Dorf weder Essen noch Geld schicken. Tiago und seine Mutter versuchen deshalb als Tagelöhner auf den Feldern anderer zumindest ein kleinwenig Geld zu verdienen und etwas zu essen zu haben. Die Situation ist prekär. Tiago geht in die erste Klasse und liest gerne. Er ist ein sehr intelligentes und fröhliches Kind. Jedes Mal, wenn sein Vater es schafft, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen, erzählt er ihm von seinen Abenteuern. Daher hofft er immer sehnsüchtig auf das Jahresende, damit er seinen Vater sehen, ihn fest umarmen und ihm sagen kann, wie sehr er ihn liebhat. Tiago sieht seinen Vater immer nur für ein paar wenige Wochen im Jahr. Das ist für den Jungen sehr schwer. Auch die vielen Schulschließungen wegen der Pandemie setzen ihm zu. Tiago bracht zur Bewältigung der vielen Probleme unbedingt Begleitung. Deshalb suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für den Kleinen, nur so können wir ihn und seine Mutter mit unseren Nothilfepaketen versorgen und ihnen durch Bildungsangebote und seelsorgerliche Beratung weiterhelfen.

EN-0167
ORETU NKOITOI

Oretu (7 Jahre) ist ein lieber Junge, der die erste Klasse der Isaaten Grundschule besucht. Er geht gern zur Schule und lernt gerne. Wegen der langen pandemiebedingten Schulschließungen war Oretu oft sehr traurig und besorgt. Oretu ist sehr kreativ, malt und bastelt sehr gern, auch mit den einfachsten Materialien, denn wegen der großen Armut ist sein Leben nicht leicht.  Seine Mutter heißt Noolarami Nkoitoi und sein Vater ist Letila Nkoitoi. Oretus Vater hat insgesamt drei Frauen und 25 Kinder, was die Armut der Familie fast unerträglich macht, weil der Vater als einfacher Nachtwächter einer kleinen Dorfschule nur extrem wenig verdient, was weder vorne noch hinten für die große Familie reicht. Durch Corona verlor der Vater dann auch diese schlecht bezahlte Arbeit noch und die Familie stürzte endgültig ab. Manchmal gibt es noch nicht einmal genug zu essen. Den langen Lockdown konnten sie nur dank unserer Lebensmittelhilfe überleben. Die Not der Familie ist niederschmetternd und selbst der kleine Oretu macht sich schon Sorgen um seine Zukunft. Damit Oretus Herz etwas leichter wird und er sich ausgewogen entwickeln kann, möchten wir gern die Kosten seiner Schulbildung übernehmen und suchen dafür dringend eine Patin oder einen Paten für den Kleinen.

AT-204-AP 
Shenar Elias Pascual Crispín

Shenar ist 7 Jahre alt. Er ist das zweite von vier Geschwistern und seine Eltern heißen Javier Pascual Lopez und Mayda Crispín Lopez. Sie leben in dem indigenen Dorf Alto Puruz. Ihr einfaches Haus ist sehr klein, aus grobem, unbearbeitetem Holz gebaut und sie besitzen keine Grundversorgung. Shenars Familie hat aufgrund der Kolonisierung seines Dorfes viel gelitten. Sie mussten in ein anderes Dorf fliehen, wobei sie all ihr Hab und Gut verloren. In ihrem neuen Dorf bauten sich eine kleine Hütte, um in der harten Regenzeit wenigstens ein Dach über dem Kopf zu haben. Die Familie hat ihre Hütte mit Plastiksäcken ausgekleidet, um sich vor der nächtlichen Kälte zu schützen. Leider haben sie weder finanzielle Mittel noch Bettwäsche oder Decken.
Shenar hilft seinen Eltern, schon früh am Morgen sucht er trockenes Feuerholz, damit seine Mutter kochen kann, außerdem hilft er auch beim Maniokanbau und beim Fischen.
Aufgrund seiner Situation hatte Shenar es in seinem bisherigen Leben nicht einfach und wegen der Pandemie konnte er die Grundschule immer noch nicht anfangen. Natürlich hat er weder Strom noch Internet und kann nicht am Onlineunterricht teilnehmen. Denn in Peru sind alle Schulen seit über einem Jahr geschlossen. Außerdem ist die Armut der Familie in der Pandemie größer geworden, weil Shenars Vater sich nicht zwischendurch als Tagelöhner verdingen kann, um zusätzlich etwas zu verdienen.
Shenar ist ein sehr schüchternes Kind, hat nur wenige Freunde und ist gegenüber Fremden sehr misstrauisch.
Wegen all der Schwierigkeiten, mit denen Shenar sich seit dem Beginn der Pandemie konfrontiert sieht, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für den Kleinen, denn nur so können wir ihn und seine Familie mit unserem Corona-Nothilfepaket mit Lebensmitteln und Hygieneprodukten versorgen und nach der Pandemie garantieren, dass er eine gute Schuldbildung bekommt.

AT-206-YU 
Aileen Elayne Montañez Chihuanco

Aileen ist elf Jahre alt und lebt in der indigenen Dorfgemeinschaft Yuncullmas in einer kleinen, einfachen Holzhütte. Ihre Eltern Ernesto Montañez Ancalla und Ángela Chihuanco Pepe sind seit fünf Jahren getrennt. Daher muss Aileen abwechselnd bei ihrer Mutter oder ihrem Vater wohnen. Aileen hat Schweres mitgemacht, da ihr Vater und ihre Stiefmutter sie misshandelten und sie den ganzen Tag ohne Essen einsperrten. Als sie zu ihrer Mutter zurückkehrte, schlug sie ihr betrunkener Stiefvater.
Wegen all der Probleme hat Aileen Schwierigkeiten beim Lernen. Sie hat mit Konzentrationsstörungen zu kämpfen und kann sich Informationen nicht gut merken. Sie musste bereits zwei Mal eine Klasse wiederholen. Leider kommt zu alldem noch hinzu, dass sich ihre Klassenkameraden über sie lustig machen und die Pandemie den Schulalltag weiterhin erschwert. Außerdem hat auch die Armut durch Corona stark zugenommen.
Trotz allem scheint sich Aileen Lebensmut bewahrt zu haben. Damit Aileen trotz allem noch eine gute Entwicklung schaffen kann, braucht sie dringend Begleitung, vor allem auch in ihrer familiären und schulischen Situation. Deshalb suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine. Denn nur so kann sie noch eine Chance im Leben bekommen und ihre Träume können in Erfüllung gehen.

AT-207-YU 
Anjali Emily Montañez Chihuanco

Anjali ist elf Jahre alt und lebt in der indigenen Dorfgemeinschaft Yuncullmas in einer einfachen Holzhütte. Ihre Eltern Ernesto Montañez Ancalla und Ángela Chihuanco Pepe sind seit fünf Jahren getrennt. Daher muss Anjali abwechselnd bei ihrer Mutter oder ihrem Vater wohnen, die jeweils wieder neue Lebensgefährten haben. Anjali geht in die vierte Klasse und hat Schwierigkeiten beim Lernen, da sie sich schlecht konzentrieren kann und oft im Unterricht fehlt. Durch die schulischen Einschränkungen im Rahmen. Der Pandemie hat sich diese Situation noch verschlimmert. Daher hat sie schon zwei Mal eine Klasse wiederholt, weshalb ihr Vater nun nicht mehr ihre Schulausbildung unterstützen möchte. Anjali hat uns erzählt, dass ihr Stiefvater früher manchmal betrunken nach Hause kam und sowohl sie als auch ihre Mutter misshandelte. Er war so brutal, dass sie sich unter dem Bett verstecken mussten.
Anjali hilft ihrer Mutter gerne als Tagelöhnerin bei der Kakaoernte, um ihre Schulmaterialien kaufen und sich in der Regenzeit verpflegen zu können. Anjali möchte nicht wieder zu ihrem Vater ziehen, da sie Angst hat, von ihrer Stiefmutter schlecht behandelt zu werden.
Anjali ist ein sehr schüchternes Mädchen, das sich sehr um ihre Zwillingsschwester sorgt. Sie ist traurig, wenn diese nicht bei ihr ist.
Anjali braucht dringend Beggleitung und Unterstützung, denn die Pandemie hat die Armut noch schlimmer gemacht und die ihre familiäre Situation ist sehr kompliziert. Deshalb suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine, damit sie doch noch eine positive Entwicklung nehmen kann.

AT-2010-SG 
Loidit Esther Guadalupe Lopez

Loidit ist elf Jahre alt und lebt in einer kleinen Holzhütte mit einem Dach aus Palmzweigen, durch die es immer wieder hindurch regnet. Die Familie lebt in großer Armut, die durch die Pandemie sogar noch zugenommen hat.
Loidit schläft gemeinsam mit ihren drei Geschwistern und ihren Eltern Ever Guadalupe Gonzales und Esther Lopez Ciriaco im einzigen Zimmer der kleinen Hütte. Sie alle wohnen in der indigenen Dorfgemeinschaft San Gerónimo. Im Moment macht Loidits Familie eine schwere Zeit durch, da die Eltern wegen Corona kein Geld mehr verdienen können, um. zusätzliche Lebensmittel zu kaufen, die sie nicht selbst anbauen können. Deshalb isst  die Familie meist einfach noch Maniok. 
Loidit erzählte uns, dass sie seit der ersten Klasse nicht mehr zur Schule geht, da ihre Eltern keine Zeit hatten und sie immer mit zur Arbeit aufs Feld nahmen. Dass sie nicht zur Schule gehen kann, macht das Mädchen traurig. Trotzdem aufgeschlossenes Kind, das meist gut gelaunt wirkt. Sehr gern erzählt sie ihren Eltern Geschichten, auch wenn diese nicht oft zuhören. Sie würde gerne besser lesen und schreiben lernen, aber ohne Hilfe von außen kann. Sie die Schule nicht besuchen. Damit Loidits Traum von der Schule in Erfüllung gehen kann, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine.

AT-212-YU 
Belén Olinda Francisco Ascencio

Belén wurde 2014 geboren. Sie lebt mit ihren drei Schwestern und ihren Eltern César Francisco Quinchuya und Olinda Ascencio Quinchuya in der indigenen Gemeinschaft Yuncullmas. Belén ist derzeit in der ersten Klasse der Grundschule, wo sie einige Schwierigkeiten hat, weil sie nicht lesen und schreiben kann, obwohl ihre Schwestern ihr bei den Hausaufgaben helfen. Die häufigen Schulschließungen während der Pandemie helfen Belén nicht dabei, ihre Lernschwierigkeiten zu überwinden. Sie ist ein sehr schüchternes Kind und wurde von ihren Klassenkameraden oft wegen ihres Aussehens gehänselt. Belens Vater hat eine sehr wichtige Rolle als Oberhaupt ihrer Gemeinschaft, weshalb er fast nie zu Hause ist. So muss die Mutter die Verantwortung für alle Kinder und die Hausarbeit übernehmen. Belén sagt, dass sie ihrer Mutter gerne beim Kochen und Wäschewaschen hilft, weil sie dann gemeinsam reden und Spaß haben können. Corona-bedingt hat die Armut von Beléns Familie in den letzten Monaten stark zugenommen. Deshalb wollen wir ihr jetzt alle Hilfe unseres Patenkinderprogramms zukommen lassen und suchen jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine.

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Yeison Keyner Ascencio Lopez

Yeison wurde 2014 geboren. Er lebt mit seinen fünf Geschwistern und seinen Eltern Josué Ascencio Quinchuya und Lizeth López Pepe in der indigenen Gemeinschaft Yuncullmas in einer kleinen Holzhütte am Waldrand. Die Familie lebt von Subsistenzlandwirtschaft und baut z.B. Maniok an. Durch die Pandemie hat die Armut im Dorf stark zugenommen. Deshalb muss Yeison seinem Vater täglich bei der Feldarbeit helfen. Er weiß schon, wie man Mais korrekt aussät. Wegen der Feldarbeit kommt Yeison tagsüber manchmal kaum zum Essen, so dass er seinen Appetit komplett verliert und seine Mutter darauf bestehen muss, dass er essen soll. Yeison erzählt uns, dass seine Eltern viel streiten, weil sein Vater durch die Pandemie nicht arbeiten kann und kein Geld hat, um zusätzliches Essen zu kaufen. Alle Dorfbewohner versuchen nämlich die Städte zu meiden, um sich nicht zu infizieren. Außerdem verdingen sie sich auch nicht mehr als Tagelöhner, wodurch sie ihr Einkommen verlieren. Derzeit ist Yeison in der ersten Klasse der Grundschule, aber wegen der pandemie-bedingten Schulschließungen muss er das Schuljahr vielleicht wiederholen. Trotzdem ist er ein sehr intelligentes Kind und macht seine Hausaufgaben immer gern und pünktlich. Besonders vermisst er aber seine Schulfreunde, die er jetzt schon lange nicht mehr gesehen hat. Weil die Not in Yeisons Familie und dem ganzen Dorf so stark zugenommen hat, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für den Kleinen. Nur so können wir ihn psychologisch begleiten, ihm außerschulische Bildungsangebote machen und ihn mit unseren Nothilfepaketen versorgen.

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David Edwin Cruz Ignacio

David ist ein sehr fröhlicher 6-jähriger Junge und lebt mit seinen 4 Geschwistern und seinen Eltern Edgar Cruz Abel und Ernestina Ignacio Cruz in der indigenen Gemeinschaft San Francisco de Pichanaz. Das Zuhause der Familie ist eine kleine Holzhütte am Waldrand. Während der Pandemie hat sich die wirtschaftliche Situation der Familie stark verschlechtert, da die Eltern sich nicht mehr sporadisch als Tagelöhner verdingen können. Die Familie überlebt durch den Anbau von Maniok und Kochbananen auf ihrem kleinen Feld im Regenwald. Sie leben von der Hand in den Mund, da ihr Kakaopflanzung keinen Gewinn mehr abwirft, seit die Preise von den mächtigen Zwischenhändlern immer weiter gedrückt werden. David ist derzeit in der ersten Klasse der Grundschule und hat dort viele Schwierigkeiten, die durch die pandemiebedingten Schulschließungen verursacht wurden. Außerdem machen sich seine Mitschüler manchmal über ihn lustig, einfach weil er gerne seine traditionelle Yanesha-Kleidung trägt. David erzählt uns, dass er gerne in die Kirche geht, um zu singen und mit seinen Eltern zusammen zu sein. Häufig sieht David seinen Vater kaum, weil dieser von früh bis spät auf dem Feld der Familie ackert, um wenigstens genug zu essen zu haben. David kann nicht verstehen, warum seine Eltern ihm sagen, dass er nicht rausgehen und sich mit einer Maske schützen soll. Er ist doch immer frei herumgelaufen und hat mit den Nachbarskindern gespielt. Um David bei der Bewältigung seiner Probleme intensiv begleiten und unterstützen zu können, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für den Kleinen. Nur so kann er sich ausgewogen entwickeln.

Esther Belen Potesta Machari

Esther ist ein 6-jähriges Mädchen. Sie lebt zusammen mit ihren Eltern Moisés Potesta Shareba und Mercedes Machari Ballesteros in der indigenen Gemeinschaft San Francisco de Picanaz. Die Familie hält sich durch den Anbau von Pituca-Wurzeln und Bananen über Wasser. Denn wegen der Pandemie können sie ihr Dorf nicht mehr verlassen, um Tagelöhnerarbeiten zu verrichten, etwas Geld zu verdienen und zusätzliche Lebensmittel zu kaufen. Sie leben also von dem, was sie selbst anbauen können. Esther ist derzeit in der ersten Klasse der Grundschule. Das ist wegen der vielen Corona-bedingten Schulschließungen sehr schwierig. Es fällt ihr schwer sich zu konzentrieren und aufzupassen. Manchmal ärgern die anderen Kinder sie auch, weil sie so klein ist. Dann lässt sich Esther ablenken und wenn ihre Lehrerin sie dann anschreit, bekommt sie so viel Angst, dass sie gar nicht mehr zur Schule gehen will. Ihre Lernleistungen nehmen immer weiter ab. Gegenüber unserem Team war Esther sehr offen und erzählt, dass sie gerne in der Yanesha-Sprache singt und über ihre eigene Sprache und Kultur gerne mehr lernen würde. Sie ist ein sehr schüchternes Mädchen und versteckt sich, wenn ein Fremder in ihre Hütte kommt. Da Esther ein großes Potential hat, aber noch mit vielen Schwierigkeiten kämpft, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine. Nur so kann sie die Chance auf eine ausgewogene Entwicklung bekommen.

AT-216-SFP 
Joshua Ventura Francis

Joshua ist ein sehr optimistischer Junge. Er ist sechs Jahre alt und lebt in der indigenen Dorfgemeinschaft San Francisco de Pichanaz. Seine Eltern sind Alfredo Ventura Huaripoma und Anchela Francis Ignacio. Sie haben sich noch vor Joshuas Geburt getrennt. Daher lernte er seinen Vater erst letztes Jahr kennen und musste immer abwechselnd bei Vater oder Mutter wohnen. Joshua erzählt uns, dass er nicht gerne bei seinem Vater lebt, da dieser ihn mit zum Arbeiten aufs Feld nimmt, welches mehr als zwei Stunden Fußmarsch vom Dorf entfernt liegt. Wenn Joshua dann müde wurde, schlug sein Vater ihn, damit er weiterarbeitete. Irgendwann nahm Joshua allen Mut zusammen und erzählte seiner Mutter davon. Sie erlaubt es jetzt nicht mehr, dass Joshua bei seinem Vater lebt. Die Situation von Joshuas Familie ist wirklich schwierig, denn wegen der Pandemie kann seine Mutter nicht mehr als Tagelöhnerin in der Stadt arbeiten gehen. Außerdem ist sie wieder schwanger und muss auf sich aufpassen. Dadurch ist die einzige Einkommensquelle der kleinen Familie war, müssen sie nun von dem wenigen Maniok und Bananen aus ihrem eigenen Anbau leben. Joshua geht in die erste Klasse, die wegen der Pandemie aber meist gar nicht stattfindet. Wenn er doch Schule hat, macht er sehr gerne und pünktlich seine Hausaufgaben. Wenn es keinen Präsenzunterricht gibt, bringt der Lehrer die Aufgaben bei Joshua persönlich vorbei und holt sie auch wieder ab. Weil Joshua in seiner familiären, schulischen und wirtschaftlichen Situation so bald wie möglich Begleitung und Unterstützung benötigt, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für den Kleinen.

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