Neuigkeiten aus unseren Projekten und Arbeiten vor Ort

Geschichten über die Menschen vor Ort, über die positiven Prozesse und die erfolgreichen Entwicklungen in Peru und Kenia. Hier erfahren Sie mehr über die alltäglichen kleinen Erfolge.

In Kenia verursacht die Pandemie große Probleme. Das gefährdet vor allem viele Mädchen….

In Kenia verursacht die Pandemie große Probleme. Das gefährdet vor allem viele Mädchen. Sie leiden nicht nur unter Hunger und müssen die Schule abbrechen. Viele sind jetzt auch wieder von Zwangsehe bedroht, weil die Eltern ihre Familien kaum noch ernähren können Um diesen besonders schwer von der Krise betroffenen Kindern zu helfen, suchen wir jetzt dringend Paten und Patinnen für sie, denn nur so können wir sie in der Corona-Krise mit dem Überlebensnotwendigen versorgen.

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SEKENTO

Sekento (7 Jahre) kommt aus einer sehr armen Familie im Dorf Empopongi. Insgesamt hat Sekento 5 Geschwister und ihre beiden Eltern leben noch. Die Eltern heißen Kotoine und Nataana. Obwohl sie sich nichts sehnlicher wünscht, darf Sekento noch nicht zur Schule gehen, denn die Familie ist einfach zu arm, um das Schulgeld aufzubringen. Das macht Sekento manchmal sehr traurig. Beide Elternteile sind arbeitslos und um die Pandemie überhaupt zu überleben haben sie in den letzten 12 Monaten nach und nach ihren gesamten Viehbestand verkauft. Jetzt haben sie gar nichts mehr und die Situation der Familie ist bedrückend. Sie überleben, indem sie jeden Tag bei Verwandten um Hilfe bitten. Damit wir Sekento aus dieser schlimmen Lage befreien und ihr Begleitung und Hilfe zukommen lassen können, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine.     

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SOOYIAN

Sooyian (7Jahre) wirkt intelligent und hellwach. Trotzdem geht sie nicht zur Schule, dazu ist ihre Familie einfach zu arm. Ihr größter Traum ist es, so wie andere Kinder auch irgendwann einmal zur Schule gehen zu können. Sooyian kommt au seiner polygamen Familie, weil ihr Vater zwei Frauen geheiratet hat. Insgesamt hat er 15 Kinder. Ihr Vater heißt Pariken und ihre Mutter ist Nataana. Weder ihr Vater noch ihre Mutter oder Stiefmutter verfügen über ein geregeltes Einkommen und die Armut der ganzen Familie ist erdrückend. Durch die Pandemie ist die Armut der Familie aber noch viel schlimmer geworden, denn Sooyians Vater arbeitet für gewöhnlich als Viehtreiber. Er treibt Vieh, das verkauft werden soll, von den Dörfern auf die Märkte, doch als Coronaschutzmaßnahme wurden die Märkte geschlossen und Sooyians Vater verlor selbst die wenige Arbeit, die er hatte. Jetzt hat die große Familie manchmal noch nicht einmal genug zu essen, was für alle eine Tragödie ist. Und wenn es selbst am Essen fehlt, wird Schulbildung, die in Kenia kostenpflichtig ist, völlig unerschwinglich. Besonders Mädchen wie Sooyian werden von ihren Vätern dann so jung wie möglich zwangsverheiratet und dürfen nicht zur Schule gehen. Die einzige Chance, die Sooyian auf eine ausgewogene Entwicklung und Schulbildung hat, ist eine Patenschaft. Denn nur so können wir sie versorgen und ihre Schulbildung finanzieren. Damit Sooyians Traum vom Schulbesuch in Erfüllung gehen kann, suchen wir derzeit dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine.

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