Neuigkeiten aus unseren Projekten und Arbeiten vor Ort

Geschichten über die Menschen vor Ort, über die positiven Prozesse und die erfolgreichen Entwicklungen in Peru und Kenia. Hier erfahren Sie mehr über die alltäglichen kleinen Erfolge.

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Yamile

Yamile ist sechs Jahre alt und lebt in der indigenen Dorfgemeinschaft San Francisco. Ihre Eltern, Lucy und Fredy, bauen Maniok-Wurzeln und Bananen an. Gerade durchlebt Yamiles Familie eine besonders schwere Zeit, da ihre Eltern wegen der Pandemie und der Ansteckungsgefahr nicht als Tagelöhner in der Stadt arbeiten können. Daher müssen sie von dem leben, was sie auf ihrem kleinen Dschungelfeld anbauen. Yamile hilft ihrer Mutter fast täglich beim Wäsche waschen, wobei sie lange Zeit dem Wasser ausgesetzt ist, weshalb sie ständig erkältet ist. Sie ist ein intelligentes Mädchen und fragt ihren Vater bei jeder Gelegenheit nach der Pandemie. Außerdem will sie wissen, warum die Corona-Krankheit die Leute im Dorf noch ärmer gemacht hat. Yamile liebt es, sich mit ihrer Mutter auf Yanesha zu unterhalten, da auf diese Weise keiner weiß, worüber sie reden. Da auch Yamile stark unter der pandemiebedingten Armut und den Schulschließungen leidet und ihre Eltern mit dieser schwierigen Situation überfordert sind, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine. Nur so kann sie die Begleitung und Unterstützung bekommen, die sie jetzt für eine ausgewogene Entwicklung so dringend benötigt.

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Andry

Andry ist ein sehr fröhliches Mädchen, das 7 Jahre alt ist. Sie ist die Zweite von drei Geschwistern und lebt in dem indigenen Dorf San Pedro zusammen mit ihren Eltern Elías und Mariaelena. Andry hilft ihren Eltern, indem sie sich um ihre jüngere Schwester kümmert und ihre Mutter bei der Bewirtschaftung der Felder begleitet. Währenddessen geht ihr Vater arbeiten, er schneidet und poliert Holz in der Gegend und geht dabei das Risiko ein, sich mit dem COVID 19-Virus anzustecken. Davor hat Andry Angst. Derzeit besucht sie eigentlich die erste Klasse der Grundschule, hat aber die Schule direkt wieder abgebrochen, da sie Schwierigkeiten beim Aussprechen von Wörtern hat und die pandemiebedingten Einschränkungen ihr das Lernen noch mehr erschweren. Andrys Großmutter erzählt ihr immer Geschichten in der Yanesha-Sprache. Dabei hört sie ihrer Großmutter gerne zu, weil sie so das Sprechen besser lernt. Andry versteht nicht, warum sie nicht mehr zur Schule gehen und mit ihren Klassenkameraden spielen darf. Sie vermisst die Schule und will nicht zu Hause sein, wenn ihr Vater nach Hause kommt, weil er sie oft anschreit und sie nicht sprechen lässt. Sie lässt sich aber nicht unterkriegen und stellt trotz der Sprachprobleme stets viele Fragen. Damit Andry die Chance auf ein normales Leben bekommt, sich ausgewogen entwickeln und bald wieder zur Schule gehen kann, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine. 

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Loidit

Loidit ist elf Jahre alt und lebt in einer kleinen Holzhütte mit einem Dach aus Palmzweigen, durch die es immer wieder hindurch regnet. Die Familie lebt in großer Armut, die durch die Pandemie sogar noch zugenommen hat.

Loidit schläft gemeinsam mit ihren drei Geschwistern und ihren Eltern Ever und Esther im einzigen Zimmer der kleinen Hütte. Sie alle wohnen in der indigenen Dorfgemeinschaft SG. Im Moment macht Loidits Familie eine schwere Zeit durch, da die Eltern wegen Corona kein Geld mehr verdienen können, um zusätzliche Lebensmittel zu kaufen, die sie nicht selbst anbauen können. Deshalb isst die Familie meist einfach nur Maniok. 

Loidit erzählte uns, dass sie seit der ersten Klasse nicht mehr zur Schule geht, da ihre Eltern keine Zeit hatten und sie immer mit zur Arbeit aufs Feld nahmen. Dass sie nicht zur Schule gehen kann, macht das Mädchen traurig. Trotzdem ist sie aufgeschlossenes Kind, das meist gut gelaunt wirkt. Sehr gern erzählt sie ihren Eltern Geschichten, auch wenn diese nicht oft zuhören. Sie würde gerne besser lesen und schreiben lernen, aber ohne Hilfe von außen kann sie die Schule nicht besuchen. Damit Loidits Traum von der Schule in Erfüllung gehen kann, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine.

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Esther

Esther ist ein 6-jähriges Mädchen. Sie lebt zusammen mit ihren Eltern Moisés und Mercedes in der indigenen Gemeinschaft San Francisco. Die Familie hält sich durch den Anbau von Pituca-Wurzeln und Bananen über Wasser. Denn wegen der Pandemie können sie ihr Dorf nicht mehr verlassen, um Tagelöhnerarbeiten zu verrichten, etwas Geld zu verdienen und zusätzliche Lebensmittel zu kaufen. Sie leben also von dem, was sie selbst anbauen können. Esther ist derzeit in der ersten Klasse der Grundschule. Das ist wegen der vielen Corona-bedingten Schulschließungen sehr schwierig. Es fällt ihr schwer sich zu konzentrieren und aufzupassen. Manchmal ärgern die anderen Kinder sie auch, weil sie so klein ist. Dann lässt sich Esther ablenken und wenn ihre Lehrerin sie dann anschreit, bekommt sie so viel Angst, dass sie gar nicht mehr zur Schule gehen will. Ihre Lernleistungen nehmen immer weiter ab. Gegenüber unserem Team war Esther sehr offen und erzählt, dass sie gerne in der Yanesha-Sprache singt und über ihre eigene Sprache und Kultur gerne mehr lernen würde. Sie ist ein sehr schüchternes Mädchen und versteckt sich, wenn ein Fremder in ihre Hütte kommt. Da Esther ein großes Potential hat, aber noch mit vielen Schwierigkeiten kämpft, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine. Nur so kann sie die Chance auf eine ausgewogene Entwicklung bekommen.

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Cristian

Cristian ist 6 Jahre alt und lebt mit seinen Eltern Crisol und Rosalina in der indigenen Gemeinschaft Yuncul in einer kleinen Holzhütte am Waldrand. Cristian erzählt uns, dass in der Regenzeit die starken Regenfälle in ihre kleine Hütte eindringen und eine Menge Feuchtigkeit und Kälte mit sich bringen. Seine Familie hat nicht die nötigen Mittel, um ein besseres Dach bauen zu können, so dass sie sich gerade mal ein paar Plastikplanen leisten können. Weil die Armut durch die Corona-Pandemie überall im Dorf noch zugenommen hat, unterstützt Cristian seine Mutter und seine beiden großen Brüder beim Anbau von Maniok, Kochbananen und Bohnen; umso mehr, seit seine Eltern wegen der COVID-19 Pandemie nicht mehr als Tagelöhner arbeiten gehen können. Die Familie überlebt mit dem, was sie selbst anbauen. Cristian ist ein sehr schüchterner Junge. Er spricht nicht gerne Spanisch und hat Angst, in die Schule zu gehen, weil seine Mitschüler ihn hänseln, weil er immer die Yanesha-Sprache spricht. Cristian ist in der ersten Klasse der Grundschule und hat Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben, deshalb unterrichtet ihn seine Mutter jeden Nachmittag. Cristian spricht nicht viel mit seinem Vater, da dieser nicht oft zu Hause ist. Da es Cristian nicht leicht hat und die Pandemie sein Leben noch schwerer macht, möchten wir ihm gern helfen, damit er sich ausgewogen entwickeln kann. Deshalb suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für den Kleinen.

 

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