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Chance e.V. ist in Peru und Kenia aktiv

In den Regenwäldern Amazoniens und den Savannen am Rande der Maasai Mara.

Peru

Das Einsatzgebiet von Chance e.V. in Peru liegt in der Provinz Oxapampa. Diese ist fast 19000 km² groß und liegt in den Regenwäldern der Andenvorgebirge, wo die Berge allmählich ins Amazonastiefland übergehen.

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Villa Rica

Das Chance-Projektzentrum befindet sich hier in dem kleinen Dschungelstädtchen Villa Rica auf 1500 Metern Höhe. Ausgehend von Villa Rica begleitet unser lokales Team einige hundert Patenkinder und ihre Familien. Von hier aus organisiert es die Arbeit mit zwei Dutzend Indianergemeinschaften und Dschungeldörfern und betreut den Chance-Regenwald, ein 180 km² großes vereinseigenes Schutzgebiet, das Chance e.V. von der Forstbehörde anvertraut wurde.

Provinz Oxapampa

19000 km²
Regenwald
Andenvorgebirge
80000 Einwohner

Indigene Bevölkerung

Die Yánesha- und Asháninka-Indianer leben seit Jahrtausenden in der Region. Ab 1635 gab es immer wieder katholische Missionen und seit dem späten 19. Jahrhundert drangen immer mehr Siedler, zunächst aus Deutschland und später aus den Anden, in die Heimat der Indianer vor. Heute stellen die Yánesha und Asháninka deshalb die mit Abstand kleinste und ärmste Bevölkerungsgruppe. Die wohlhabendste Gruppe sind die Nachfahren der Deutschen, die auf ehemaligem Indianerland Plantagen und Viehzucht betreiben und einige deutsche Traditionen bis heute pflegen.

Die indianische Bevölkerung wurde in ein paar Dutzend reservatähnliche Gemeinschaften zurückgedrängt und hat nicht nur über 95 Prozent ihres ursprünglichen Landes verloren, auch ihre Sprache, sozialen Strukturen und Lebensweise konnten dem Druck der Siedler kaum standhalten. Identitätsverlust, Entwurzelung, Umweltzerstörung, Armut und Perspektivlosigkeit bestimmen deshalb das Leben der Menschen, die versuchen, die Folgen von Fremdbestimmung und Landraub irgendwie zu bewältigen.

Wirtschaft

Kaffeeanbau, Viehzucht und Holzwirtschaft sind die wichtigsten Wirtschaftszweige der Provinz. Stellenweise gibt es illegale Kokaplantagen, die von Kriminellen Gruppen betreut werden. Die Situation der meisten Einwohner ist schwierig. Als landlose Tagelöhner, verdingen sie sich auf Plantagen und leben in großer Armut.

Obwohl fast die ganze Provinz UN-Biosphärenreservat ist, wird das Überleben der Wälder und Dorfgemeinschaften von illegalem Holzeinschlag, Landraub, Erdgasförderung, Korruption und Klimawandel bedroht.

Dieser komplexen Problemlage setzt Chance e.V. durch nachhaltige Entwicklung ganzheitliche Lösungsansätze entgegen – für Mensch und Schöpfung.

Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden …

Luk. 2,14

Kenia

In Kenia konzentrieren unsere Projekte sich auf das Narok County, wo Chance e.V. verschiedene Maasai-Gemeinschaften dabei begleitet, ihre Situation durch nachhaltige Entwicklung zu verbessern: Im Hügelland von Olereko entstanden verschiedene landwirtschaftliche Projekte, eine Dorfschule und ein Bildungs- und Sozialprogramm für Kinder. In den trockenen Ebenen am Rand der Maasai-Mara begleiten wir die Bewohner von Siana dabei, sich und ihren Kindern eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.

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Der halbnomadische Lebenswandel ist bedroht

Der halbnomadische Lebenswandel, der das Leben der Menschen bis vor wenigen Jahren prägte, ist heute durch Bevölkerungswachstum, Klimawandel und eine verfehlte Landpolitik nicht mehr möglich. Die staatlich verordnete Privatisierung des Gemeinschaftslandes hat dazu geführt, dass überall Zäune errichtet werden. Dies hat zur Folge, dass die Maasai dem Regen mit ihren Rinderherden nicht mehr hinterherziehen können. Bleibt der Regen dann aus, was in den letzten Jahren immer häufiger vorkommt und zu katastrophalen Dürren führt, wird das Gras knapp, die Rinder verhungern und die wirtschaftliche Grundlage der Menschen wird vernichtet. Hunger und Elend bedrohen dann vor allem Frauen und Kinder.

Safaritourismus Segen und Gefahr zugleich

Gleichzeitig stellt die Fragmentierung der Landschaft durch Zäune eine große Gefahr für die zweite Wirtschaftsgrundlage der Region dar: den Safaritourismus. Die Touristen kommen, um wilde Tiere zu sehen. Jedes Jahr erreichen riesige Herden aus der Serengeti auch Siana. Um von den Einnahmen des Tourismus zu profitieren, haben viele Dorfgemeinschaften dorfeigene Schutzgebiete geschaffen, so auch Siana. Doch halten sich die großen Herden nicht an die Grenzen der Schutzgebiete und folgen uralten Wanderrouten, bis sie wieder ein Schutzgebiet erreichen. Auch ihnen versperren die Zäune den Weg. Das führt auch wegen der zunehmenden Trockenheit zu immer häufigeren Konflikten zwischen Mensch und Tier und die Einnahmen aus dem Tourismus gehen zurück

Narok County

19000 km²

Savannen und Buschland

Maasai-Ebenen

900.000 Einwohner

Arbeitsplätze, Bildung und medizinische Versorgung sind Mangelware

Es gibt kaum Arbeitsplätze, Bildungsangebote und medizinische Versorgung. Frauen und Mädchen sind bis heute benachteiligt und die sozialen Strukturen brechen zusammen, was die Krise der Menschen verschärft. Die Folge sind Armut und Orientierungslosgikeit sowie eine immer weiter fortschreitende Zerstörung der Natur.

Gemeinsam eine Chance bieten

Gemeinsam mit unserer lokalen Partnerorganisation begleiten wir besonders die Bevölkerung in den Wildkorridoren dabei, sich an die veränderten Bedingungen anzupassen, ihre Armut zu bekämpfen, ihre Lebensbedingungen selbstbestimmt zu verbessern und die Natur zu bewahren.


Chance e.V. arbeitet wirkungsvoll und effektiv. Ich kann die Arbeit nur unterstützen.

Marco Frey, Pfarrer Evangelische Kirche Aalen

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